Zwischen Seattle und New York

Christina Rommel ist seit Jahren eine der erfolgreichsten Live-Künstlerinnen der deutschen Rock/Pop Clubszene und bekannt für ganz besondere Konzertorte. Mit ihren Schokoladenkonzerten erfand sie ein einzigartiges Showkonzept und sorgt nicht nur in Deutschland für legendäre und ausverkaufte Konzerte.

Zwischen den letzten 350 Live-Shows und dem Pendeln von New York über Seattle nach Deutschland komponierte Christina Rommel die Songs zum neuen Album „Nordwest“. Inspiriert von den musikalischen Einflüssen der amerikanischen West- und Ostküste entstand auf „Nordwest“ ein moderner, internationaler Sound, den Christina als „Seattle/New York-Sound mit deutschen Texten“ bezeichnet.

Sie selbst nennt ihre Songs auch perfekte Reisesongs, mit allem, was echte Globetrotter brauchen.

„Nebel in Manhattan oder hohe Wellen am Pazifik - Musik wird zum Gefühl. Wenn du 45 Minuten verreisen willst, setz die Kopfhörer auf. Soll deine Autofahrt niemals enden, leg ´Nordwest´ ein. Willst du, dass dich echtes Fernweh überkommt, hör dir dieses Album an!“ Energetisch, rockig, kantig, selbstbewusst und etwas melancholisch werden moderne Rock- und Popelemente facettenreich zu 12 starken und hervorragend produzierten Songs vermischt."

Lyrics

Energie
Text Mario Briczin

Du bist mein erster Atemzug
und verführst mich im Endlosflug.
Sinnlich betäubt und liebesblind
spür ich wie dein Sturm beginnt.
Dein Universum vibriert mit Kraft.
Das Virus heißt Leidenschaft.
Bin infiziert und für dich bereit.
Dein Komplize für die Ewigkeit

Du bist Energie.
Magische Konfusion.
Revolte der Sinne und Inspiration.
Du bist Energie.
Chaotisch und spontan.
Geständnis ans Leben.
Genial ohne Plan.

Du triumphierst mit einem Blick.
Eroberst mich im ganzen Stück.
Noch ungeträumt und doch schon wahr.
Alles möglich und gar nichts klar.
Dein Nervenkitzel ist Gesetz.
Explosives Gedankennetz.
Nur Fantasie und Emotion.
Die wilde Reise startet schon.

Du bist Energie …

Du bist enthemmte Euphorie.
Seelendoping und führst Regie,
ganz tief in mir – mit heißer Macht –
wird dein Flächenbrand entfacht.

Du bist Energie ….

Mach mir Licht
Text Mario Briczin

Ewig nervt die Nacht.
Zimmer dreht sich schnell.
Zu viel nachgedacht.
Wann wird es hell?
Stille Dunkelheit schreit laut auf mich ein.
Panik macht sich breit. Will mich befreien..

Sonne geh auf und mach mir Licht,
weil ich nicht mehr schlafen kann.
Sonne geh auf und mach mir Licht.
Lass den neuen Tag jetzt ran.


Schlaflosmonolog.
Suche nach dem Sinn.
Richtig oder falsch?
Wo führt was hin?
Dreh mich hin und her
und mein Leben um.
Fühl mich restlos leer.
Weiß nicht, warum. 

Sonne geh auf und mach mir Licht …

Tiefes schwarzes Loch
zieht mich in sich rein.
Zweifel kommen hoch.
Druck presst mich klein.
Fragen an den Mond.
Noch kein Auge zu.
Schatteninvasion.
Lasst mich in Ruh!

Hilflos tickt die Uhr.
Zeit lässt mich im Stich.
Endlose Tortour.
Wer rettet mich?
Warten auf das Licht.
Ende mit dem Fluch.
Hoffnung ist in Sicht.
Neuer Versuch.

Sonne geh auf und mach mir Licht …

Manhattans Himmel
Text Mario Briczin

Wehmut steht schon hinter dir.
Müde schließt du unsere Tür.
Traurig sieht dein Lächeln aus.
Taxi wartet vor dem Haus.

Es kann nur Abschied sein, 
wenn Manhattans Himmel weint. 
Regengrauer Abgesang. 
Bis zur Rückkehr hält Sehnsucht an

Regen prallt von Scheiben ab.
Noch ein Blick auf unsere Stadt.
Sie gibt uns nicht kampflos her.
Wieder fällt die Trennung schwer.

Es kann nur Abschied sein, 
wenn Manhattans Himmel weint. 
Regengrauer Abgesang. 
Bis zur Rückkehr hält Sehnsucht an

Die Skyline taucht in schweren Dunst.
Der Taxifahrer tröstet uns.
New York wird anders, wenn man geht.
Als ob jeder den Schmerz versteht.

Es kann nur Abschied sein, 
wenn Manhattans Himmel weint. 
Regengrauer Abgesang. 
Bis zur Rückkehr hält Sehnsucht an

Armes Deutschland
Text Mario Briczin

Justitia ist zu lange blind.
Weiß nicht mehr, was die Fakten sind.
Justitia hat ein goldenes Schwert.
Wie viel ist die Wahrheit wert?

Greiser Richter schielt nach rechts –
wird überschätzt mit Gottkomplex.
Allwissend und fürs Volk ernannt –
maßt er sich ein Urteil an.

Armes Deutschland, bist du krank,
dass du nicht mehr fair sein kannst?
Armes Deutschland liegt im Streit.
Schwarzrotgoldene Gerechtigkeit.

Geklont in der Justizfabrik
will der Anwalt noch ein Stück!
Nach Abmahnung folgt Kompetenz
beim Parken des Mercedes Benz.

Armes Deutschland, bist du krank ...

Der Golfclub trifft sich bei Gericht.
Gespannt, wer heut die Karten mischt.
Mandantenschicksal wird zum Sport.
Die Robe zockt mit lockerem Wort.

Armes Deutschland, bist du krank ...

In den Villen jeder Stadt
streiten wir Kanzleien satt.
Massenware Rechtsverstand.
Noch einen Anwalt braucht das Land!

Armes Deutschland, bist du krank ...

Schalt ab
Text Mario Briczin

Dieser Tag ist kostbar.
Er ist mein Moment.
Von allem, was hier Stress war,
hab ich mich getrennt.
Verschenk nichts mehr vom Leben.
Erkenn mich wieder selbst.
Kurzes Seelenbeben und der Ballast fällt.

Atme ein – langsam und leicht –
mit dem Mut zur Ruhe und ich bin frei.
Blende aus, was ich nicht will.
Schalt ab. Und es ist still.


Ziehe wieder Grenzen.
Lass nicht alles ran.
Leben ohne Ängste.
Ich muss nicht. Ich kann!
Trau mich zu verpassen.
Dosiert und ganz bewusst.
Lerne loszulassen
und spüre keinen Verlust.

Atme ein – langsam und leicht ...

Schwerelos von innen.
Kann wieder Farben sehen.
Im Detail beginnen
und dann ans Große gehen.
Verfolg die ganze Szene.
Bekomm die Handlung mit.
Slomo für die Seele
mit Bildern ohne Schnitt.

Atme ein – langsam und leicht ...

Schwarzweißer Tag
Text Mario Briczin

Das Leben läuft rückwärts.
Ich bin ohne Puls.
Körperkomplettschmerz.
Enthusiasmus auf Null.
Verlorene Konstante.
Fühl mich zwischendrin.
Komplett Unbekannte.
Ziellos und ohne Sinn.

Schwarzweißer Tag.
Regen wäscht die Farben ab.
Schwarzweißer Tag.
Nebel setzt das Leben matt.
Endlos graue Trostlosigkeit.
Schwarzweißer Tag.
Bald bist du vorbei!.


Die Tristesse umkreist mich
im Takt der Uhr.
Mein Spiegelbild zeigt sich
als diffuse Figur.
Der Soundtrack wirkt einsam.
Fernes Grammofon.
Dissonanter Fremdklang -
verrauscht und monoton.

Schwarzweißer Tag ...

Tendenzlos im Nichts ohne Energie.
Müdes Gesicht verhüllt in Lethargie.

Schwarzweißer Tag ...
Maßlos
Text Mario Briczin

Statussymbol. Werbeformat.
Team-Geheuchel. Style-Diktat.
Ständig erreichbar. Stark vernetzt.
Unentbehrlich. Voll im Stress.

Maßlos trägt die Welt.
Maßlos macht uns erst komplett.
Seid auf maßlos eingestellt!
Tragt maßlos auf! Richtig fett!

Millionen Seelen auf der Flucht.
Kein Gedanke, der Ruhe sucht.
Leistung, Kälte, Einsamkeit.
Angst vorm Scheitern. Keine Zeit.

Maßlos trägt die Welt ...

Globale Gier in Perfektion.
Verzicht auf echte Emotion.
Noch mehr Markt und Effizienz.
Konsumenten-Masse Mensch.

Maßlos trägt die Welt ...

Community bleibt ungeschockt.
Social Web killt Sündenbock –
trotz Freundschaft völlig unbeirrt,
weil Schwäche zum Verhängnis wird.

Maßlos trägt die Welt ...

Nordwest
Text Mario Briczin

Menschenleer, menschenleerer Junistrand.
Pazifisch tobt der kalte Ozean.
Was bedeutet hier schon Zeit?
Wahre Einsamkeit.
Frost hält die Berge fest
und wir fühlen uns Nordwest.

Menschenleer, menschenleerer Junistrand.
Der Fluss spült tausende von Bäumen an.
Skulpturen märchenhaft.
Angestaute Kraft.
Frost hält die Berge fest
und wir fühlen uns Nordwest.

Menschenleer, menschenleerer Junistrand.
Klare Luft, die man nur hier atmen kann.
Das Licht fällt blau und hell.
Skurrile Schattenwelt.
Frost hält die Berge fest
und wir fühlen uns Nordwest.

Unberührt, unberührter Endlosstrand.
Perfektion fesselt kühl mit rauer Hand.
Mit dem Wind in Harmonie.
Wildes Liebeslied.
Dieser Anblick hält uns fest
und wir fühlen uns Nordwest.

Was bedeutet hier schon Zeit?
Wahre Einsamkeit.
Frost hält die Berge fest
und wir fühlen uns Nordwest.

Ich will mit
Text Mario Briczin

Kopfgalerie ist grau und leer.
Keine schönen Bilder mehr.
Erinnerung fast aufgebraucht.
Komm, tank meine Sinne auf!

Ich will mit – auf deine Reise.
Lass uns jetzt am Globus drehen.
Ich will mit – auf deine Reise.
Mit dir besondere Orte sehen.
Ich will mit – auf deine Reise.
Lass uns jetzt am Globus drehen.
Ich will mit.

Täglich hab ich die Welt vermisst.
Spüren, wie das Woanders ist.
Die Sehnsucht geht niemals von Bord.
Bring mich schnell von hier fort.

Wir treiben durch das Unterwegs.
Hebel auf volle Fahrt gelegt.
Gib die schönsten Ziele ein!
Du wirst mein Navigator sein.

Ich will mit – auf deine Reise ...

Ich stecke fest. Alles farblos und egal.
Rette mich jetzt – raus ins große Überall!

Ich will mit – auf deine Reise ...

Kopfgalerie ist grau und leer. 
Keine schönen Bilder mehr.

Ich will mit – auf deine Reise ...

Perfekter Augenblick
Text Mario Briczin

Bild ohne Rahmen. Ein Paar steht am Strand.
Den Moment und den anderen fest an der Hand.
Silhouetten verschmelzen unscharf im Licht.
Horizont ohne Linie. Jede Grenze verwischt.

Kein Anfang. Kein Ende
Nur sie spüren ihn –
den perfekten Augenblick.
Kein Ende. Kein Anfang.
Alles verschwimmt –
im perfekten Augenblick,
weil sie ewig sind.

Ihr Geheimnis ist Nähe und sie sind frei.
Warme Sonne und Meer für die Ewigkeit.
Sie fühlen alles. Die Illusion ist real –
Betrachter im Hintergrund völlig egal.

Kein Anfang. Kein Ende ...

Sie schweben in Farben – leicht und ungestört.
Jung für immer, weil ihnen die Zeit gehört.
Jede Welle bringt wieder Unschuld an Land.
Bild ohne Rahmen. Ein Paar steht am Strand.

Kein Anfang. Kein Ende .....


Kein Ende. Kein Anfang.
Alles verschwimmt –
im perfekten Augenblick,
weil sie ewig sind ...
weil sie unsterblich sind.

Kind der Straße
Text Mario Briczin

Das Leben droht dir viel zu prall.
Es menschelt einfach überall. Zu viel Nähe.
Druck der Menge.
Du bist Opfer im Gedränge.
Familie, Kinder, Parkidyll.
Ein Virenzwerg kaut Plastikmüll.
Wirres Geschrei. Ewiger Lärm.
Hund mit Haufen. Man picknickt gern.

Du warst nie ein Kind der Straße,
denn dort tobt die Menschenmasse.
Bleib zu Haus aus gutem Grund,
denn öffentlich ist ungesund.
Du warst nie ein Kind der Straße,
denn dort tobt die Menschenmasse.
Dem Alleinsein vielen Dank.
Die da draußen sind doch krank.

Straßenbahn und Menschenschlange.
Ein Kind leckt an der Haltestange.
So schmeckt die Zivilisation!
Am ganzen Körper juckt es schon.
Im Supermarkt keimt es sozial.
Ein Rentner niest ins Kühlregal.
Der Yuppie riecht nach seinem Tag.
Bedient wird hier mit Zahnbelag.

Du warst nie ein Kind der Straße ...

Dein Leben ist dein Biotop.
Du bist der letzte Philanthrop.
Insel der Sauberkeit.
Genießt dich in Einsamkeit.

Du warst nie ein Kind der Straße ...

Nebelnacht
Text Mario Briczin

Silberdunst liegt überm See.
Niemand sieht mich am Ufer stehen.
Weiße Gestalt in finsterer Nacht –
ruhelos und ewig wach.
Für immer auf der Suche nach dir.
Langsam verschwindet dein Bild vor mir.
Glaub dein Gesicht im Wasser zu sehen.
Blass wie Schnee und wunderschön.

Ruf mich zu dir – Nebelnacht.
Lass mich hoffen. Halt mich wach.
Ruf mich zu dir. Ich bin schwach.
Ich tauch in dich – Nebelnacht.
Ich tauch in dich – Nebelnacht.

Die Kälte fängt das Mondlicht ein.
Verloren in der Dunkelheit.
Schwarze Schatten greifen nach mir.
Jagen mich wie ein wildes Tier.
Und wieder kann ich dein Lachen hören.
Wie ein leises Echo und ganz fern.
Ich träume, wie ich mich zu dir leg.
Ein leeres Boot treibt an den Steg.

Ruf mich zu dir – Nebelnacht ...

Der Nebel geht schweigend an Land.
Rosen verblühen in meiner Hand.
Eisige Luft zieht aus totem Wald.
Mir ist schon lang nicht mehr kalt.
Irgendwo schlägt es Mitternacht
und du flüsterst sanft und schwach:
„Auch morgen versinkt die Sonne im See –
und ich will dich wieder am Ufer sehen.“

Ruf mich zu dir – Nebelnacht ...

Musik: Christina Rommel
Texte: Mario Briczin

Verlag/Label: elisaparkmusic
Vertrieb: SONY MUSIC

Die Videos zum Album

Auskopplungen

Christina Rommel - Manhattans Himmel

Manhattans Himmel

Single

Christina Rommel - Nordwest

Nordwest

Single


Hauptmotive Album und Singles


"We love this track. NORDWEST sounds great."
Misha Neininger/ Department of Germanics/ University of Washington, Seattle
"Briczin geht „maßlos“ kreativ mit Sprache um. Er mutet dem Hörer überraschende Wortneubildungen und geheimnisvolle Metaphern zu. Wer neugierig geworden ist, wie man sich ´nordwest´ fühlen kann, sollte sich die Antwort von den Titeln dieser CD geben lassen."
Dr. Elke Galgon, Institut für Germanistik, über den Texter des Albums
"Beeindruckender Gesang, schöne Texte, toller Sound, gute Musiker – alles stimmt."
Ole Selenmeyer, Deutscher Rock & Pop Musikerverband e.V.
"Eine der ganz wenigen Sängerinnen Deutschlands, die Herz und Hirn gleichermaßen erreicht."
Christian Hentschel, Schall - Musikmagazin

 

 

 


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